Alexandra Marisa, wie bist Du zum Schauspiel gekommen?

Oh, ich habe mich schon als Kind gerne verkleidet und gesungen!
Ich wurde als Kind Zarah Leander genannt, weil ich immer auf den Tisch gesprungen bin und sie nachgemacht habe, warum auch immer (lacht). Im Schulchor habe ich Soli übernommen und später Hauptrollen im Schultheater. Von da an war klar, dass ich einen künstlerischen Beruf ergreifen würde.


Aber Du stammst doch aus einer Künstlerfamilie?

Das ist richtig. Mein Vater ist auch Schauspieler, insofern bin ich früh mit den guten wie den negativen Seiten dieses Berufes konfrontiert worden. Meine Mutter pflegt immer zu sagen, dass ein Handwerkersohn irgendwie auch mitbekommt, wie das mit dem Reparieren geht. Das gleiche gilt für Künstlerkinder, die früh Bühnenluft schnuppern...


Wo fühlst Du Dich denn jetzt wohler? Auf der Bühne, beim Film?
Dein Lebenslauf ist ja sehr , nun ja sagen wir mal, sehr bunt ?

Das Leben ist bunt! Mir ist bewusst, dass es vielen Menschen in meinem Beruf schwer fällt, mich einzuordnen. Was ist sie denn jetzt? Sängerin, Schauspielerin, TV-, Bühnen- oder Synchronschauspielerin, jetzt auch noch Kamerafrau und CD-Produzentin ?
Ich verlege immer mal wieder den Schwerpunkt. Ich finde es einfach herrlich, so abwechslungsreich in meinem Leben unterwegs sein zu dürfen! Es ist wunderbar, immer wieder interessante Menschen aus verschiedenen Bereichen kennen zu lernen und mich immer wieder neuen Herausforderungen stellen zu können! Das Interessante ist, dass man, wenn man einen Bereich mal eine Weile ruhen lässt, trotzdem darin weiter wächst. Das eine bereichert das andere.


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